Winterwanderung 2018

IPA-Winterwanderung oder „Vorfrühlingsgefühle“?

Winterlich war es nun wirklich nicht, die Temperaturen waren im zweistelligen Plusbereich, also eher frühlingshaft.

Zumindest aber war es trocken als sich am Donnerstag acht IPA-Freunde, nein genauer sieben und eine IPA-Freundin, an der Pforte des LAFP zur alljährlichen Winterwanderung trafen.

Egon, der sich wieder einmal als Wanderführer zur Verfügung stellte, hatte dieses Mal eine Route gewählt, die ein Versinken im regennassen Boden ausschließen sollte.

Also ging es los durch den „Rauhen Busch“, über die „Luisenstraße“, „Haus Berge Straße“ in die höheren Lagen rund um Bork. Unterwegs wurde natürlich Insiderwissen über die alteingesessenen Familien kundgetan, die links und rechts vom Wege ihre Anwesen haben. Ganz besonders wichtig war, wer hat wen geheiratet, wer ist wo untergekommen, welches Stück Land gehört wem und natürlich wer erbt das alles einmal. Ja, es war schon interessant, was da alles so zum Vorschein kam.

Aber auch Geschichtliches kam nicht zu kurz. Z.B. wo ist der Mittelpunkt der Stadt Selm? Na, wer weiß es? Natürlich auf halber Höhe nach Netteberge, auf der „Haus Berge Straße“. Hier stehen genau am Mittelpunkt der Stadt drei Stelen, die die drei Ortsteile verkörpern, nämlich Selm, Bork und Cappenberg.

Und an diesem Punkt gab es auch eine wunderbare Aussicht über Bork bis hin nach Olfen, in der Ferne Seppenrade und Datteln.

Mühsam erklommen die Wanderfreunde die Höhen hinauf bis zu „Nice Hills“ (Netteberge). Von dort führte der Weg durch die Bauernschaften letztlich bis zum „Gasthaus Klähr“.

Nach mehr als zweistündiger Wanderung war Pause angesagt.

Im „Gasthaus Klähr“, bekannt für seine selbstgemachten und herausragenden Kuchenvariationen, war bereits für die Wanderer eingedeckt. Zum leckeren Kuchen ein Kännchen Kaffee, was will man mehr.Doch siehe da, es gab noch „Leckerschmecker“, die auf Süßes verzichteten und dafür lieber ein Brot mit herzhaftem westfälischen Schinken, SAM_0735 (768x1024)

garniert mit Kartoffelsalat und obendrauf ein Spiegelei verspeisten. Ihnen hat‘ s geschmeckt, man konnte es hören.

Der Hunger gestillt, jetzt noch ein Pils oder auch zwei, dann war die Rast auch schon vorbei.

Aufbrechen, noch ein paar Kilometer, Bork ist in Sicht und damit der Ausgangspunkt wieder erreicht.

Ja, es war ein angenehmer Wandernachmittag und dank guter Führung und Erzählkunst von Egon auch nie langweilig.

IPA Bork
About The Author

Im Moment gibt es noch keine Kommentare



Hinterlassen Sie ein Kommentar



Suche