VI. Internationales IPA-Freundschaftstreffen

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Internationales IPA-Freundschaftstreffen

Nach dem Sonntag folgt zumeist der „blaue Montag“.

Nicht für unsere IPA-Freundinnen und -Freunde, denn am Montag (25.07.2016) gab es zunächst die offizielle Begrüßung durch den stellvertretenden Leiter des LAFP NRW, Leitender Kriminaldirektor Helmut Wälter. Nach dem morgendlichen Briefing hatten alle vertretenen Sektionen die Möglichkeit, sich vorzustellen. Viele Nationen präsentierten sich mit interessanten Filmbeiträgen.

Für den Rest des Tages standen Sport- und Freizeitangebote in der Liegenschaft auf dem Programm. Etwa fünfzig Teilnehmer nutzten das Angebot, per Fahrrad die Umgebung zu erkunden. Unter fachkundiger Führung führte die Tour in Richtung Olfen und hier über die Radwege am Kanal entlang. Nach einer Rast mit der Gelegenheit den Akku wieder aufzufüllen, ging`s zurück in heimatliche Gefilde.

Der Dienstag bot  den Gästen etwas Besonderes, nämlich eine Fahrt in einem „einmaligen Verkehrsmittel“, der Wuppertaler Schwebebahn. Zwei Fahrzeiten wurden gebucht und so konnten unsere Freundinnen und Freunde im „historischen Kaiserwagen“ bei Kaffee und Kuchen Wuppertal von oben bestaunen. Die Fahrt begann in Wuppertal-Vohwinkel, führte nach Wuppertal-Oberbarmen und von dort zurück, wobei eine Stadtführerin den Fahrgästen Wissenswertes über Wuppertal erzählte.

Der Abend am IPA-Haus stand ganz im Zeichen „Frankreichs“. Passend dazu hatte „Peter`s Team“ die Speisen ausgewählt. Eine „Zwiebelsuppe“ der Spitzenklasse, dazu überbackende Croutons, frisches Brot und Käsespezialitäten, luden zum absoluten Genießen ein.

Ein Mannschaftswettbewerb im „Boulen“ durfte natürlich nicht fehlen. Spannende, um Zentimeter geführte „Gefechte“ dauerten bis in die Dunkelheit. Die strahlende Siegermannschaft freute sich über etwas „Prickelndes“.

 

Am Mittwoch hieß es dann, etwas früher aufstehen, denn die Reise zum Programm-Höhepunkt startete um 08.00 Uhr und führte unsere Gäste zur Naturbühne nach Elspe. Hier erwartete sie ein tolles Tagesprogramm unter anderem mit einer Pferde-, einer Stunt-, sowie einer Musikshow. Nach einer Stärkung im „Silver Saloon“ hieß es Platz nehmen an der 100 Meter breiten Naturbühne zu einer einmaligen Inszenierung mit 60 Darstellern und über 40 Pferden. Stuntmen, Cascadeure und Schauspieler aus sechs Nationen garantierten Spannung und Action. Die Karl-May-Festspiele Elspe zeigten „Im Tal des Todes“. Im „Tal des Todes“ treiben Gangster ihr verbrecherisches Unwesen. Sie überfallen Weiße und Indianer. Apachen Häuptling Winnetou und sein Blutsbruder Old Shatterhand gelingt es nach einer dramatischen Jagd, die Banditen zu überwältigen. Im spannenden Finale erschüttert ein gigantisches Erdbeben die Bühne, ein Vulkan bricht aus, ein komplettes Bergwerk wird in die Luft gesprengt.

Eine absolut tolle Show, die hier unseren Gästen geboten wurde und sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird.

 

 

Der Donnerstag führte unsere Freundinnen und Freunde ins Freilichtmuseum nach Hagen.

Das LWL-Freilichtmuseum in Hagen gehört zu den schönsten Museen im Ruhrgebiet. Es vermittelt mit zahlreichen Vorführbetrieben Einblicke in das Handwerk und die Technik des 18. und 19. Jahrhunderts. Schöne Fachwerkhäuser und eine mittelalterliche Atmosphäre sorgen für einen gemütlichen und abwechslungsreichen Ausflug während einer Städtereise durchs Ruhrgebiet.

Leider war hier die Zeit etwas zu kurz, um die Vielfältigkeit des Angebotes zu nutzen.

 

Der späte Nachmittag und der Abend waren wiederum den einzelnen Sektionen gewidmet. Am „Galaabend“ präsentierten sie sich in ihren Uniformen bzw. landestypischen Trachten und boten ein fantastisches Bild.

Die Sprecher überbrachten erneut die Grüße ihrer Sektionen und überreichten Geschenke. Von der IPA-Verbindungsstelle Bork erhielten sie im Gegenzug einen Erinnerungs-Wimpel.

Der Auftritt der „Dragon-Pipe-Band“ versetzte die Gäste in Hochstimmung.

Den Namen „Gala“ verdiente sich auch das Buffet, das wieder einmal von „Peter`s Küchenteam“ liebevoll kreiert wurde, ein wahrer Gaumenschmaus und absoluter Hochgenuss.

Nach Einbruch der Dunkelheit erhellten Sterne den abendlichen Himmel, diese allerdings in Form eines fantastischen Feuerwerks, das mit großem Applaus bedacht wurde.

 

Nach so viel Programm der letzten Tage war am Freitag und Samstag „Relaxen“ angesagt.  Wer wollte, konnte die Sauna, das Schwimmbad, die Sporthallen oder einfach nur das Gelände zum Entspannen nutzen.

Einige nahmen die Gelegenheit wahr, um in den Metropolen Dortmund bzw. Münster zu shoppen. Viele „Tüten“ zeugten davon, dass davon reichlich Gebrauch gemacht wurde.

 

 

Am Samstagabend hieß es dann:  „Time to say good bye“.  Am IAF-Point trafen sich alle Teilnehmer des VI. Internationalen IPA-Freundschaftstreffens noch einmal, um die Woche Revue passieren zu lassen, sich noch einmal auszutauschen und natürlich voneinander Abschied zu nehmen. Visitenkarten, kleine Geschenke und Abzeichen wurden getauscht. Wo sprachliche Probleme auftraten, waren es Gesten, die eine Verständigung ermöglichten oder unsere unermüdlichen Dolmetscher sprangen hilfreich ein.

 

Eine wunderbare, ereignisreiche Woche ging zu Ende. Vieles wird unvergesslich in unserer Erinnerung bleiben. Bestehende Freundschaften wurden verfestigt, viele neue Freundschaften geschlossen. Versprechen sich wieder zu sehen wurden abgegeben.

Es war einfach ein umwerfendes Erlebnis, schade für die, die nicht dabei waren, aber versprochen, es gibt ein „nächstes Mal“.

 

Ich habe es hautnah erlebt und bin dankbar, solche Freunde getroffen zu haben.

 

In diesem Sinne:

„Servo per Amikeco“ oder „Dienen durch Freundschaft“

 

euer Presseonkel

Heiner

 

Hier noch ein paar Eindrücke, die gesamten Bilder werde ich später einstellen.

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