Polizisten feiern in „Krachlederner“ und im „Dirndl“

Die IPA-Verbindungsstelle hatte zum IX. Oktoberfest in die Mensa des LAFP NRW eingeladen und alle kamen.

Die Mensa in bayrischen Farben geschmückt, Girlanden, Wimpel, weiße und blaue Luftballons, ja, sogar bayrische Fahnen ließen vermuten, dass es „hoch“ hergehen würde.

So war es kam es dann auch. Pünktlich um 19.00 Uhr öffneten sich die Türen und die Besucher strömten in die Mensa, um einen guten Platz zu erhaschen. Wie auf dem Plakat erwünscht, erschienen fast alle in zünftiger Kleidung. Die Männer mit „Krachlederner“, rot oder weiß karierte Hemden, ja sogar „Wadenwärmer“ waren angesagt. Die Frauen im klassischen „Dirndl“, gut geschnürt und top gestylt, Männerherz, was willst du mehr.

Bayrisch ging es natürlich auch an den „Zapfstellen“ zu. Fleißige Helfer zapften hier unermüdlich frisches „Helles“, würziges „Dunkel“ und das leicht trübe süffige „Weizen“ in typischen Maßkrügen oder auch nur als Halbe.

Dazu für den kleinen oder großen Hunger „Brezn“ und „Backhendl“, natürlich ofenfrisch auf den Tisch.

Also, es konnte losgehen. Nachdem der erste Durst gestillt war, begrüßte Konrad Bröker die Gäste. Er fasste sich kurz, denn eine wichtige Sache musste noch erledigt werden. Was ist ein Oktoberfest ohne den „Faßanstich“?

Eine wichtige Angelegenheit, die starke Männer braucht. Also, Tom und Achim wurden auserwählt. Dann ging`s los, Achim hielt den Messinghahn, Tom nahm den Holzhammer, ein Schlag und? Nein, nicht, was ihr glaubt, die Hand von Achim blieb heil. Aber, es floss auch kein Bier. Nun noch einmal, ausgeholt, getroffen, wieder nichts. Beratung mit dem Assistenten, jetzt ein lang und kräftig ausgeholter Schlag und? Ja, jetzt spritze es mächtig, das Freibier floss in Strömen in die bereitgestellten Krüge.

Und, was sagt uns das? Im Kopf muss man`s haben, aber in den Armen auch.

Nach diesem äußerst wichtigen Akt griff nun DJ Holger ins Geschehen ein. Er heizte die schon gute Stimmung noch mehr auf. Egal, ob bayrisch, fetzig, rockig oder auch mal sanft, die „bayrisch angehauchten Polizistinnen und Polizisten“ tanzten alles.

Doch dann brachte DJ Holger den Saal zum kochen. Er ließ die „Partyknaller“ los, „Resi und der Traktor“, „Der alte Holzmichel“, „An Tagen wie diesen“, „Westerland“ und „Aloha  heja he“ animierten auch den letzten zum Mitsingen und schunkeln, Hochstimmung war angesagt und die hielt bis zum Ende.

Feiern, bis der Arzt kommt, so hieß die Devise. Doch der brauchte nicht zu kommen, denn die 500 Polizistinnen und Polizisten feierten zünftig, aber friedlich und die Maßkrüge wurden nur zweckbestimmt eingesetzt.

Weit nach Mitternacht hieß es dann: „Hähne hoch“, ein Super-Oktoberfest mit tollen Gästen und toller Stimmung ging zu Ende, dafür ein Dankeschön.

Ein ganz besonderes Dankeschön aber auch an die fleißigen Helfer, die die Mensa prächtig geschmückt und die, die dafür gesorgt haben, dass niemand verdurstet  ist.

IPA Bork
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