Die Aktion „… einen Teddy für jedes Flüchtlingskind“ erlebte am Montag, den 28.09.2015 ihren ersten Höhepunkt.

Gegen 10.30 Uhr trafen sich an der Zeltstadt die Unterstützer der Aktion: Jochen Westermann, Martin Potschadel vom Lions Hilfswerk Selm Freiherr vom Stein e.V., Konrad Bröker und Heiner Minzel von der IPA-Verbindungstelle Bork e.V., Bürgermeister Mario Löhr und Malte Woesmann von der Stadt Selm, sowie der Direktor des LAFP NRW Michael Frücht mit einigen seiner Mitarbeiter. Was bereits angekündigt war, sollte nun in die Tat umgesetzt werden.

An die 150 Kinder, die in der Zeltstadt leben, wurden zuvor Kupons ausgegeben, die gegen einen „Teddy“ eingetauscht werden konnten. Schon beim Betreten der Zeltstadt standen die Familien mit ihren Kindern dicht gedrängt in froher Erwartung. Als dann die Kartons aus dem Streifenwagen geladen wurden, gab es kein Halten mehr. Bürgermeister Mario Löhr, Martin Potschadel, Jochen Westermann, Konrad Bröker und Michael Frücht hatten alle Hände voll zu tun, „Yogi“ an die Kinder zu verteilen. Erwartungsvolle, dunkelbraun leuchtende Kinderaugen und gerührte Eltern warteten geduldig auf den begehrten kuscheligen neuen Freund. Und als sie „Yogi“ endlich im Arm hielten, ganz fest an sich drückend, war die Glückseligkeit zu spüren.

Dankende Blicke, ein geflüstertes „Thank you“, „Danke“, das ist es, was zurück kommt und wofür es sich lohnt, diese Aktion weiterzuführen. Dafür werden wir sorgen und auch künftig ankommenden Flüchtlingskinder ihren „Yogi“ schenken.

Für die Aktion „Teddy“ hatte die IPA-Verbindungsstelle Bork e.V. bereits 5.000 € gespendet und beim „Borker Sonntag“ mit Unterstützung des MGV Union Bork e.V. weitere 1.100 € an Spenden sammeln können. Das Lions Hilfswerk zeigt sich großzügig und übernimmt die Kosten der nächsten Teddy-Lieferung.

Allen Spendern und Unterstützern an dieser Stelle nochmals ganz herzlichen Dank für eure Hilfsbereitschaft.

Euer Presseonkel

Heiner

Fototstrecke: Glückliche Kindergesichter in Bork durch Polizei-Teddys (RN)

Ach, wie schnell vergeht ein Jahr? So könnte man es deprimiert sagen. In diesem Falle ist es aber eine positive Äußerung, denn ein wirklich positives Ereignis stand bevor, die jährlich stattfindende  „Güteprüfung“ bei der „Gräflich zu Stolberg`schen Brauerei Westheim“.

In diesem Jahr erhielten die „Prüfer der IPA-Verbindungsstelle Bork e.V., alles gestandene und ausgewiesene „Bier-Gourmets“, von den ebenfalls „Bier-erprobten“ Männern des befreundeten MGV Union Bork e.V. personelle Unterstützung. Es lagen begründete Klagen vor, dass bei den vorherigen Prüfungen die Mengen des zu prüfenden Hopfen-Getränkes in den verschiedenen Sorten „Premium Pils, Weizen und Dunkel“ recht umfangreich waren, was bei dem ein oder anderen Prüfern zum Geschmacksverlust führte und so die Güte nicht mehr ausreichend und objektiv geprüft werden konnte.

Um solche gravierenden Fehlentscheidungen zu vermeiden, fuhren also am Donnerstag, den 24.09.15 fast 60 Fachkräfte in das sauerländische Westheim, dem Sitz der „Gräflich zu Stolberg`schen Brauerei“. Die Verantwortlichen der Familie von Twickel begrüßten die Prüfer und gaben zunächst Informationen zu den aktuellen Produkten und deren Herstellung. Dabei stellte „Bertram“, ehemaliger Postbeamter und jetzt „Erster Brauereiführer“ heraus, dass neben dem hauseigenen Quellwasser, natürlich nur beste Zutaten bei der Braukunst Verwendung finden. In der Folge überprüften die Fachkundigen die Anlagen im Sudhaus und konnten bereits hier eine erste Wertung abgeben: Alles bestens und gepflegt, der alte Kupferkessel glänzte frisch poliert, so soll es sein.

Letztlich stiegen die Prüfer ins Kellerverlies hinunter, wo sie eine angenehme Kühle umfing. Bewaffnet mit einem Krug zapften sie in Eigenverantwortlichkeit ein frisches Trübes aus dem Tank. Zunächst: „ein zaghafter kleiner Schluck des trüben Getränks, ein Schaukeln mit der Zunge, das Schmecken der Würze, langsam den Abgang in die Kehle vorbereiten und dann das befreiende „ah, hmh, lecker“. Ja, so muss es sein, das ist das Gefühl, das noch schöner ist als…???

Nun, das war aber noch nicht alles, denn schließlich mussten sich die Prüfer auch von der Qualität der Schankanlagen und der zu verkostenden Biere überzeugen. Zunächst stand aber eine Stärkung an, ein Brotzeit-Teller war dafür genau das Richtige und so ließen sich es alle schmecken.

Nun, trocken geht so etwas natürlich auch nicht runter. „Altzapfer Franz“, „Bertram“ und eine charmante weibliche Thekenkraft kredenzten die beliebten Köstlichkeiten. Der eine liebt das „glänzende Goldgelbe“, der andere das „herzhafte Dunkel“ und wieder andere das „frische, fruchtige Weizen“, jeder bekam das für ihn  Richtige.

Gut, wie war das noch mit „Wein, Weib und Gesang“? Wein und Weib spielten heute keine Rolle, aber Bier und Gesang, das passte auch. Und so ließen es sich die Männer des MGV nicht nehmen, passendes Liedgut anzustimmen. Es klappte wunderbar und auch mancher Noten-Unkundige stimmte ein.

Als dann der Junior-Chef das Prüfungsergebnis in Erfahrung bringen wollte, gab es für ihn und seine Mannschaft noch ein Ständchen.

Ja, und dann stand das Ergebnis fest: „Optisch ist es einwandfrei, der erste Schluck ist sehr gut, ein ordentlich aufgeräumter Beginn, schön hopfig, genau so, wie ein Pils schmecken muss. Sofort fällt das grandiose Wasser auf, welches aus eigenen Quellen stammt. Subtil schwimmt da eine schön süffige Malznote mit, die diesem Untergärigen richtig gut steht. Wirklich lecker und so was von bekömmlich, das erlebt man auch nicht alle Tage“. 

Der Chef war zufrieden, die Prüfer natürlich auch.

Die Prüfung war beendet und es ging auf die Rückreise, für die wurde natürlich noch Reise-Proviant geordert. Der war auch von Nöten, denn kurz vor dem Ziel standen ein paar Unwägbarkeiten an. Die „Straßenbauer“ waren tätig, aber ohne Vorwarnung und so war wieder einmal der Tunnel der B 236 gesperrt, ein Umweg durch Dortmund stand an. Wer dann glaubte, es ginge problemlos weiter, sah sich getäuscht. Auch die Auffahrt der B 236 Do.-Derne war „dicht“, toll, auch ohne Vorwarnung. Was blieb, Umwege fahren und das, ganz schlimm, ohne Proviant, denn der war längst aufgebraucht.

Es half alles nichts, „durchhalten“ war die Parole. Schließlich kamen alle IPA- und MGV-Prüfer heil wieder am LAFP an. Nun musste dringend der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen werden, also, rein in die Kantine, egal ob „Nordkurve“ oder am Tisch, ein „frisch Gezapftes“ musste her, bei manch einem auch mehr. So endete ein anstrengender Tag doch noch ohne Schaden an Leib und Seele.

Ein Dank an die „Gräflich zu Stolberg´sche Brauerei Westheim“ und an die qualifizierten Prüfer, die keine Mühen scheuten, um ein objektives Prüfergebnis zu liefern.

 

Nächste Termine:

Dienstag, den 06.10.2015, 16.00 Uhr, Kantine, Stammtisch

Dienstag, den 20.10.2015, 14.00 Uhr, Schießhalle, Schmücken

Donnerstag, den 22.10.2015, 18.00 Uhr, Schießhalle, VIII. Oktoberfest   

 

Für das Schmücken und auch für den Service beim Oktoberfest können sich Helfer bei Konni oder beim Presseonkel melden.

Je nach Anzahl der Helfer werden wir einen Schichtplan erstellen, so, dass auch noch gefeiert werden kann.

Ich würd` mich freuen, wenn sich viele Helfer melden. In diesem Sinne, bleibt gesund, bis dann,

euer Presseonkel

Heiner

20150909_155534 (640x480)    Am IPA-Haus tut sich was…

Wie von Konni angekündigt, wird das Holzhaus umgesetzt, um mehr Fläche am IPA-Haus nutzen zu können. Dazu wird ein Teil der Grünfläche ausgekoffert, mit Schotter aufgefüllt und das Holzhaus dort aufgestellt. Das Haus wird noch einen Unterstand für Kaminholz erhalten.

Bereits vor Wochen wurden die Pappeln gefällt, da sie eine konkrete Gefahr für das IPA-Haus darstellten, sie wären beim nächsten Herbststurm mit hoher Wahrscheinlichkeit gekippt. Nicht auszudenken, welche Wirkung das gehabt hätte.

Jetzt hieß es, die Baumscheiben aus dem Grün auf das Pflaster zu bringen, damit sie hier von starken Armen gespaltet werden können. Kurzerhand startete Konni einen Rundruf und vier „bärenstarke Helfer“ kamen. Jürgen Z., Wolfgang S., Thomas W., Heiner und Konni gingen ans Werk. Rückenfreundlich wuchteten sie die Baumscheiben aus dem Gras und stapelten sie auf. Raummeter für Raummeter an künftigem Kamin- und Feuerholz kamen zusammen. Der Schweiß lief in Strömen, aber so soll es sein. Wer sich am Kaminfeuer wärmen will, schwitzt dreimal, beim Fällen, beim Spalten und später am Feuer.  Es war schon ein Kraftakt, der „rohe Kräfte“ erforderte.

Aber, nach knapp eineinhalb Stunden war es geschafft. Nun können die Baumaßnahmen beginnen.

Was jetzt noch folgen muss, kann auch von weniger Kräftigen erledigt werden. Also, schärft schon einmal eure Äxte… der nächste Aufruf kommt bestimmt.

 

Hier noch ein Hinweis für die „Güteprüfung“, Konni bittet darum, dass die IPA-Freunde, die verhindert sind, sich frühzeitig bei ihm abmelden. Es stehen nämlich noch einige Freunde auf der Warteliste.

In diesem Sinne, bis zum 24. September

euer Presseonkel

Heiner

 

 

 

Der „Borker Sonntag“ hatte es in sich. Nicht nur das Wetter zeigte sich ein bisschen verrückt, nein, auch die Besucher der Veranstaltung waren es, zumindest, was ihre Bereitschaft zum Spenden anbetraf.

Doch der Reihe nach, unsere befreundeten Sänger des MGV Union Bork unterstützten unsere Aktion und stellten uns ihre Weinlaube zur Verfügung.   In der Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr standen unsere IPA-Freunde Günter, Wolfgang, Horst und Heiner dort und warben für unsere Aktion. Die putzigen Teddys standen neben der Spendenbox aufgereiht, so, dass manches Kind Opa, Oma oder auch Papa und Mama vom Kauf eines Teddys und damit einer Spende zu überzeugen wusste. Aber auch die anwesenden politischen Mandatsträger ließen es sich nicht nehmen, den ein oder anderen Schein in die Box zu werfen.

Und wie viel Herzlichkeit die Aktion hervorbrachte, soll an einem Beispiel erzählt werden.

„Eine Oma, an der Hand drei kleine Enkelkinder fragte nach, was denn so ein Polizei-Teddy kostet. Als ihr der Preis genannt wurde, verließ sie den Stand, da sie es sich augenscheinlich nicht leisten konnte, für drei Kinder einen Teddy zu erwerben. Das wiederum wurde von einer Frau aus Dortmund und einem IPA-Freund beobachtet. Als die Oma zum wiederholten Mal an der Weinlaube vorbei kam, konnte sie drei Teddys für ihre Enkel in Empfang nehmen, denn die Frau aus Dortmund und unser IPA-Freund hatten die Kaufsumme gespendet. Strahlende Kinderaugen waren mehr als genug Dank an die Spender“.

Ruck, zuck war der erste Karton leer, es musste Nachschub herangeschafft werden. Einige Besucher gaben auch kleinere und größere Spenden ab, ohne einen Teddy mit zu nehmen.

Als es dann schließlich zum Ende zuging, war die Spendenbox randvoll. Die Auszählung ergab einen Betrag von 1.100 €.

Und was sagen wir da:  Ein ganz großes Dankeschön an die Spender und natürlich auch an unsere „standfesten Verkäufer“.

 

Das ist das Motto einer gemeinsamen Aktion des Lions-Hilfswerkes Selm Freiherr vom Stein e.V. und der International Police Association (IPA), Verbindungsstelle Bork e.V. in Abstimmung mit der Stadt Selm und dem Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW (LAFP NRW).

Seit Ende August sind auf dem Gelände des LAFP NRW Flüchtlinge in Zelthallen untergebracht.  Darunter sind viele Familien mit Kindern, die eine beschwerliche Flucht, oft verbunden mit Todesangst, hinter sich haben, geflüchtet aus den Kriegsgebieten ihrer Heimat. Bis zu 1000 Flüchtlinge sind im Wechsel in den Zelthallen untergebracht. Erfahrungen haben gezeigt, dass davon circa 30 Prozent Kinder sind.

Hier in Deutschland sind sie auf der Suche nach Sicherheit und einem besseren Leben. In ihrer Heimat haben sie nicht immer gute Erfahrungen mit der Polizei gemacht. Da ist es verständlich, dass die Kinder auch hier in Deutschland ängstlich auf die Polizei reagieren. Diese Angst soll ihnen genommen, Berührungsängste ab und Vertrauen aufgebaut werden.

Um das zu erreichen, soll jedes Kind einen kuscheligen Teddy in Polizeiuniform „Yogi“ bekommen –einen Begleiter, bei dem es Trost finden und den es ganz fest an sich drücken kann.

Für diese Aktion hat die IPA Verbindungsstelle Bork e.V. bereits einen Betrag von 5.000 € gespendet. Um diese Aktion nachhaltig durchführen zu können und sicherzustellen, dass alle Kinder einen „Teddy namens Yogi“ bekommen, sind weitere Spenden erforderlich.

Der Männergesangverein Union Bork e.V., der mit der IPA freundschaftlich verbunden ist, unterstützt diese Aktion. Am Borker Sonntag werden an der Weinlaube des MGV Spenden entgegen genommen. Wer möchte, kann auch dort den „Teddy Yogi“ für 10 € käuflich erwerben. Die Differenz zum Einkaufspreis fließt dieser Aktion zu.

Übrigens kann für diesen Zweck eine Spende auf überwiesen werden:

Lions-Hilfswerk Selm Freiherr vom Stein e.V.

Volksbank Selm-Bork eG

IBAN: DE 73 4016 5366 6600 0002 00

BIC:    GENODEM1SEM

Verwendungszweck „Teddy PK Yogi“

 

Wir würden uns sehr freuen, Sie am Sonntag an der Weinlaube des MGV Union Bork begrüßen und Ihre Spende entgegen nehmen zu dürfen.

 

 

 


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