„Anne“ wurde gedrückt und geküsst

 

Wie war das nochmal mit der stabilen Seitenlage?

Wo und wie oft muss ich „pumpen“?

Einhauchen oder pusten, das ist die Frage?

Was ist ein Defibrillator, meine Damen kein Vibra…?

Es war schon vor längerer Zeit angedacht, Interessierten mal wieder eine Auffrischung in „Erster Hilfe“ zu geben, jetzt wurde es in die Tat umgesetzt. So trafen sich am Donnerstag (29.09.2016) viele IPA-Freundinnen und -Freunde zu einer Schulungsmaßnahme in den Räumen des Polizeiärztlichen Dienstes. Hier erwartete uns unser IPA-Freund und „alterfahrener Sani“ Frank Sch. Auf Nachfrage, wann der ein oder andere den letzten EH-Kurs besucht hat, taten sich Abgründe auf. Die meisten Teilnehmer mussten zugeben, dass das im letzten Jahrtausend war. Doch nach den ersten Ausführungen und Erklärungen von Frank, unter Verwendung praktischer Sachverhalte, dämmerte es doch und so Manches, was in der hintersten Schublade des Gehirns abgelegt war, wurde „entstaubt“und kam zum Vorschein.

So konnte Vieles dann umgesetzt und praktisch geübt werden. Testperson hinlegen, ansprechen, keine Reaktion, Atmung prüfen, in die stabile Seitenlage bringen, Hilfe rufen, mit der Folie abdecken, aber welche Seite kommt nach oben, die gold- oder silberfarbene?

Und so ging es dann weiter, dann aber kam „Anne“ ins Spiel, eine nette, unkomplizierte junge Frau und gleich in zweifacher Ausfertigung, sozusagen als Zwilling. Sie wurde unsanft auf den Boden geworfen. Die Teilnehmer „fielen über sie her“, sie musste schon einiges aushalten. Jetzt wurde an ihr geübt: wieder die Prozedur, ansprechen etc, Atmung nicht vorhanden, also los, Brust freimachen, geeignete Stelle festlegen, Hände auflegen und pumpen, 120 mal pro Minute, nach 30 mal Pause, Nase zuhalten, Kopf überstrecken und „knutschen“, falsch, die Atemluft einhauchen, so soll es sein, zweimal und dann wieder pumpen, pumpen.

Und was ist ein Defibrillator, wie gehe ich damit um, was muss ich eigentlich machen? Keine Sorge, das Ding erklärt alles, was du machen musst. Auch das wurde ausreichend dargestellt.

Also, ich kann euch sagen eine schweißtreibende Sache. Doch es war eine gute Erfahrung und sehr hilfreich, denn in einem Notfall fühlt man sich garantiert sicherer.

Nachdem diese praktischen Übungen doch einige Zeit in Anspruch genommen hatten, erläuterte Frank uns noch Wissenswertes zum Schlaganfall und Herzinfarkt, was sind die typischen Merkmale, was muss ich tun.

Zum Schluss der Unterrichtung war noch einmal Kreativität gefragt. Wer legt den schönsten Verband an? Nein, Quatsch, nach Ausführungen zur Behandlung von Blutungen ging es darum einen Druckverband anzulegen. Hier kam es wirklich nicht auf Schönheit an, sondern auf Zweckmäßigkeit.

Vier Stunden kompetenter Einweisung durch Frank, eine tolle Sache. Dafür an dieser Stelle ganz lieben Dank.

Und… Frank hat sich bereit erklärt, für eine weitere Veranstaltung, die vielleicht einen ganzen Tag (samstags) andauern sollte, zur Verfügung zu stehen.

Fazit: eine tolle Veranstaltung, dank Frank und wir fühlen uns etwas sicherer im Umgang mit der „Ersten Hilfe“.

Was passt dazu ein Spruch:

„Lieber reich und gesund, als arm und krank“.

Also, bleibt gesund,

euer Presseonkel

 

Heiner

 

 

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