…und deshalb fahr `ich bald schon wieder hin…

Das könnten die IPA-Freundinnen und -Freunde unserer Verbindungsstelle, die vom 23. – 26.06.2016 in Berlin waren, sicherlich singen.

Es war mal wieder soweit, eine Studienreise stand an und Konni hatte zusammen mit Wolfgang diese Reise geplant und organisiert. Insgesamt hatten sich 18 Interessierte angemeldet und fuhren am Donnerstag, morgens von Dortmund aus, mit dem ICE nach Berlin Ostbahnhof. Gute Organisation macht sich bezahlt und deshalb wurde als Domizil nach dem Motto „kurze Wege“ein Hotel direkt im Bahnhof ausgewählt.

Kurz nach Ankunft ging es zur nahe gelegenen „East Side Gallery“, eine Erinnerung an die Berliner Mauer und zum  Gedenken der Opfer, die bei ihren Fluchtversuchen ihr Leben ließen. An diesem Teil der Mauer in der Mühlenstraße begannen 1990 im Frühjahr 118 Künstler aus 21 Ländern mit der Bemalung, unter anderem mit dem Bild „Bruderkuss zwischen Leonid Breschnew und Erich Honecker“. Es entstand mit der „East Side Gallery“ die längste Open Air Galerie der Welt.

Während der Besichtigung meinte es die Sonne besonders gut, das Thermometer zeigte 36 Grad und so musste eine Abkühlung her. Reiseleiter Wolfgang, der mit dem typischen Schirm die „Herde“ zusammenhielt, führte uns in einen Biergarten, direkt an der Spree gelegen, dessen Lage und natürlich die gekühlten Getränke brachten die notwendige Abkühlung.

Am Nachmittag war die obligatorische Stadtrundfahrt mit der weltbekannten Linie „100“ angesagt. Wolfgang verschaffte uns mit seinen fachkundigen Erläuterungen zu den Baustellen und Bauwerken einen ersten Eindruck von Berlin.

Nun, nach soviel geistiger Arbeit, musste natürlich der Magen ran. Im Lokal „Dicke Wirtin“ in der Carmer Straße wurden wir mit herzhaften Speisen verwöhnt.

Am nächsten Tag, ebenfalls wieder bei sommerlichen Temperaturen, stiegen wir in die S-Bahn, die uns in den „Ostteil“ der Stadt brachte. Unser Ziel war natürlich der „Alex“ (Alexanderplatz), sowie die „Hackeschen Höfe“. Sie sind die berühmtesten Berliner Innnenhöfe, sowie auch die benachbarten „Rosenhöfe“. Die Hackeschen Höfe bestehen aus acht Höfen und beherbergen neben Boutiquen, kleinere Geschäfte, Cafes auch mehrere Kinosäle.

Nach einer kurzen Erholungspause erwartete uns die Bundestagsabgeordnete und IPA-Freundin Sylvia Jörrißen im „Paul Löbe Haus“, in dem die Ausschüsse des Bundestages untergebracht sind. Sie berichtete von ihrer Tätigkeit, wobei es Nachfragen und auch kleinere Diskussionen gab. Nach einem Gruppenbild mit „Dame“ hatten wir Gelegenheit, an einer Plenarsitzung des Bundestages teilzunehmen.

Per Aufzug stiegen wir in die „Berliner Luft“, auf das Dach des Reichstages und natürlich in die gläserne Kuppel. Beeindruckt von der dortigen Ausstellung und den Blick über Berlin neigte sich ein interessanter Nachmittag  dem Ende zu. Doch gab es noch eine Überraschung, unser Spaziergang führte uns weiter zum Brandenburger Tor, Hotel Adlon, zur Russische Botschaft bis zum Gendarmenmarkt. Hier hatte unser IPA-Freund Peter, der Geburtstag hatte, ein üppiges Kuchenbuffet  aus der Konditorei der „Galeries Lafayette“ in der Friedrichstraße bestellt. Wir ließen es uns schmecken, artig bedankten wir uns bei ihm mit einem Geburtstagsständchen.

Am Samstag setzten wir unsere Erkundungsfahrt fort, dieses Mal mit der „Linie 200“, die uns zunächst zum Brandenburger Tor brachte. Von dort aus führte uns der Weg zu den Steelen am Holocaust-Mahnmal, eine Pflicht für jeden Berlin-Besucher. Danach wieder mal „hoch hinaus“, der schnellste Fahrstuhl Europas brachte uns auf das „Sony-Center“, von wo wir die tolle Aussicht über Berlin genießen konnten.

Am Nachmittag machten wir es uns bequem. Per Schiff schipperten wir noch einmal an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei und schossen Erinnerungsfotos aus einer anderen Perspektive. Den Abend verbrachten wir in Stadtteil Charlottenburg.

Nach einem ausgedehnten Frühstück am Sonntag war „Abschied nehmen“ angesagt, mit dem ICE ging`s  zurück in Richtung Heimat.

Es waren wunderschöne Tage. Und: „einen Koffer haben wir nicht in Berlin“, aber wir könnten schon wieder fahren.

Zum Schluss noch ein besonderes Dankeschön an unseren „Reiseleiter“ Wolfgang, hast du gut gemacht.

 

 


Suche

NGO in Consultative (Special) Status with the Economic and Social Council of the United Nations; in Consultative Status with the Council of Europe and the Organisation of the American States; International NGO maintaining operational relations within UNESCO and Europol

Impressum